Ich bin ein Zwillingskind und deshalb niemals alleine. Ich habe so einiges an widrigen Lebensumständen überwunden und bin ein Stehauffrauchen. Aus diesen schmerzhaften Erfahrungen habe ich viel gelernt und bin deshalb der Mensch geworden der ich heute bin. Sehr begeisterungsfähig für neue Dinge und Erfahrungen, bin ich immer auf Entdeckungsreise. In meiner Freizeit mache ich gerne Brett- und Kartenspiele und treffe mich regelmäßig Freunden und Bekannten, um diesem Hobby nachzugehen. Was gibt es sonst noch über mich zu wissen. Ich liebe die Natur, wandere gerne, fahre mit dem Fahrrad, liebe Eis zu jeder Jahreszeit und bin für gute Musik immer zu haben!
Ich bin als Säugling katholisch getauft worden, mit 9 Jahren zur Heiligen Kommunion gegangen und mit 14 Jahren gefirmt worden. Ich wusste damals gar nicht was das alles bedeutet, weil ich natürlich viel zu jung war. Der Glaube wurde mir vielmer anerzogen, durch eine streng katholische Erziehung. Insbesondere meine Mutter lebte sehr streng katholisch und erwartete von der ganzen Familie, dass wir auch so leben sollten. Dabei übte sie sehr viel Druck aus. So kam es, dass meine Zwillingsschwester und ich oft unfreiwillig mit zum Gottesdienst gingen und schließlich sogar zum Messdienen überredet wurden. Wir dienten in einer kleinen Kapelle, (St. Rochus, Mainz) welche zu Uniklinik Mainz gehörte. So wurde ich etwas mehr mit der Lithurgie eines Gottesdienstes verraut und kannte die Abläufe. Die Bibel hatte ich nicht gelesen und wusste aber einige Stellen aus den Lesungen im Gottesdienst. Mit Beginn der Pupertät und durch die schrecklichen Kindheitserlebnisse, sowie der große Druck, den meine Mutter ausübte, verlor ich zunehmend mein Bedürfnis in die Kirche zu gehen. Andere Dinge schienen mir wichtiger und sinnvoller zu sein. Da ich das große Ganze mit 16 noch nicht begriffen hatte und ich das Vertrauen in Gott verloren hatte, beschloß ich nicht mehr in die Kirche zu gehen, jedenfalls nicht mehr regelmäßig. Auch die Messdienerei stellte ich ein. Ich betete nur noch selten, hatte ich doch das Gefühl, Jesus hört mich sowieso nicht.
Als ich meine Stelle als Lehrerin für Pflegeberufe an der Uniklinik in Essen begann, wurde ich nach 4 Jahren Dienstzeit, ausgelöst durch einen ungeklärten Konflikt mit einer Kollegin plötzlich gemoppt. Immer mehr Kollegen gingen auf Abstand zu mir bis ich schließlich alleine gegen viele da stand und meine Situation, ohne dass ich mir einer Schuld bewusst war immer unerträglicher wurde. Keiner half mir, auch nicht mein Chef, der das Ganze herunter spielte und ins Lächerliche zog. In dieser Zeit fing ich an zu suchen und verfing mich immer mehr in der Esotherik. Ich las unzählige Bücher über gechannelte Botschaften von irgendwelchen Geistwesen, fing an mit Lenormand, Kipper und Tarot Karten, und kam über eine Freundin zu Reiki. Ich ließ mich in den ersten und zweiten Grad Jekiten Reiki einweihen und glaubte etwas gutes damit zu tun, wenn ich anderen die Hand auflegte um angebliche Heilenergie fließen zu lassen. Inzwichen glaube ich, dass das nicht gut war, denn eigentlich weiß man gar nicht was das für eine Energie ist, die da bei einer Reikibehandlung fließt. Wie jeder Esotheriker glaubte ich natürlich an das große Ganze, sagen wir mal Gott. Auch Jesus hatte ich nicht ganz aufgegeben, aber er war deutlich in den Hintergrund getreten. Vielmehr interessierten mich Engel und ich glaubte damals nur noch Engel könnten mir Helfen und mich aus meiner schrecklichen Mobbingsituation befreien. Ich meditierte regelmäßig, machte Achtsamkeitsübungen und praktizierte Reiki. Von Beten keine Spur mehr, vielmehr war ich stinksauer auf Gott, ließ er mich doch völlig allein mit meiner Mobbingsituation. Nach 5 Jahren in dieser Situation kam es zum psychischen Zusammenbruch. Ich schafte es zwar nach einer längeren Krankheitsphase die Stelle zu wechsel, war aber so Kaputt durch das Mobbing, dass ich psychiatrisch erkrankt war und unter Depressionen und einem Burnig Out litt. So konnte ich beruflich nicht mehr bestehen und landete nach mehreren beruflichen Anläufen in verschiedenen Städten mit psychischen Störungen immer wieder in der Psychiatrie, wurde schließlich zur Umschulung geschickt und letztendlich in Erwerbsunfähigkeitsrente gesteckt. Meinen Glauben hatte ich verloren, war ich doch schwer Krank und Gott hatte das zugelassen und mir nicht geholfen. Ich widmete mich weiter meiner Esotherik ohne zu merken, dass die mich auch nicht weiter brachte und rettete.
Quelle: Bildfotografie aus dem Nachlass meiner Mutter Anneliese Schier.
Ich sah auf Youtube ein Zeugnis eines Mannes, der Moslem war und zu Jesus gefunden hatte. Er berichtete über seinen sehr beeindruckenden Weg zu Jesus als sein Retter, dem er schließlich in einem Übergabegebet sein Leben, seinen Kummer, seinen Schmerz übergeben hatte und ihm seit dem folgte. hier findest du das Video! Er schilderte das so emotional und überzeugend, dass auch ich das Bedürfnis bekam Jesus mein Leben anzuvertrauen. Lag doch bei mir alles in Trümmern und Asche! Ich hatte alles verloren, was mir wichtig war, meinen Beruf als Lehrerin für Pflegeberufe konnte ich nicht mehr ausführen, ja ich war berufsunfähig und fühlte mich nichtsnutzig und überflüssig, weil ich immer noch in dem alten Kummer gefangen war. Ich beschloss in einem stillen Moment das Übergabegebet zu sprechen. Ich flehte Jesus an und sagte ihm: "Ich habe die letzten 40 Jahre nicht mehr auf dich gebaut, aber jetzt will ich es tun. Ich glaube an dich und übergebe dir mein Leben, das in Schutt und Asche liegt. Hilf mir, übernimm die Führung in meinem Leben und ich werde dir folgen. Vergib mir meine Sünden und verzeihe mir meinem Ausflug in die Esotherik." Ich spürte etwas in meinem Herzen, etwas kam in Bewegung, als ob jemand etwas herauszog oder hineinlegete, genau kann ich es nicht deuten. Aber mein Festhalten an dem alten Kummer verschwand und Ruhe, Frieden und Liebe zog ein in mein Herz. Ich weinte und dankte Jesus! Ich spürte, dass nun alles anders werden würde. Und so war es auch. Ich fing an die Bibel zu lesen und startete mit dem neuen Testament. Welch heilende Wirkung doch von der Bibel ausgeht. Es sind Gottes Worte und sie erfüllten mich mit Freude und dem Drang immer weiter zu lesen. Auch besuchte ich wieder den Gottesdienst und zwar an jedem Sonn- und Feiertag. Es erfüllt mich mit Freude daran teilzunehmen und zur Kommion zu gehen. Auch begann ich wieder zu beten und tue das unaufhörlich mehrmals täglich! Nicht nur für mich, sondern auch für andere Menschen und den Weltfrieden. Es verbindet mich mit Jesus, der inzwischen nicht nur mein Erlöser und Heiland ist, sondern vielmehr mein Freund und Bruder geworden ist! Ich habe eine innige liebevolle Beziehung mit ihm. Ich bin unendlich dankbar und glücklich das Jesus in meinem Leben ist und mich führt und leitet!
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Johannes 14,6
Und den Esotherik- und Reikikram habe ich raus geschmissen!
Nach meiner Umschulung zum Fachinformatiker für Anwendungdentwicklung , habe ich als Hobby und kostenfrei noch folgende Webseiten erstellt.
Spielerreisen.de ist eine Webseite die ich für einen ehemaligen Bekannten erstellt habe, der sich versucht selbständig mit Brettspielreisen zu machen.
Spielerreisen.de
Brettspiele-pub.de ist eine Webseite, die noch nicht ganz fertig ist. Sie dient dem Zweck eine Brettspielgruppe aufzubauen, die sich regelmäßig trifft. Räumlichkeiten werden dringend gesucht. Bitte melden, wer kostenfrei einen Raum zur Verfügung stellen möchte.
Brettspiele-Pub.de
Geflossen-aus-meinerFeder.de ist eine Webseite, die ich zum Gedenken an meine 2023 verstorbene Mutter erstellt habe. Sie war Künstlerin und die Webseite zeigt ihr Leben und ihre Kunstwerke.
geflossen-aus-meiner-feder.de